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Tour von Fahrern geschätzt

700 Genussradler und Freizeitsportler bei Lichtenstern-Rundfahrt

BZ | 23.05.2011

Vollen Lobes äußerten sich die Teilnehmer über die von Schülern organisierte Sachsenheimer Lichtenstern-Tour, die in diesem Jahr gleich mit vier landschaftlich sowie sportlich reizvollen Strecken aufwartete.

 

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Über 700 Radfahrer machten sich am Sonntagmorgen auf die Tour durch die Region Stromberg-Neckar-Enz und genossen das ideale Wetter, die Schönheiten der Landschaft und nicht zuletzt die gute Betreuung an den Service-Stationen. Die 5. Sachsenheimer Lichtenstern-Tour bot für die Familienausfahrt und für Radsportler gleichermaßen ideale Strecken.

Das Breitensportereignis, das von einem Vorbereitungsteam aus Schülern auf die Beine gestellt und von der Schülerfirma LGS zusammen mit dem Radtreff TV Großsachsenheim veranstaltet wurde, beinhaltete eine sogenannte Metter-Kirbachtal-Runde für Genussradler, die über 42 Kilometer zum größten Teil über Radwege führte, sowie weitere drei anspruchsvollere Strecken über 81, 111 und 152 Kilometer, die durchweg als Asphaltwege und Nebenstraßen ausgewiesen sind, eben ansprechend für die ambitionierten Pedaleure.

"Das Wetter hat gepasst, und wir hatten Superbedingungen", sagte Volker Schneider, der zur sechsköpfigen IBM-Radfahrgruppe aus Sindelfingen gehörte, die kurz nach sieben Uhr an den Start ging. Während ein Quartett darunter die 152 Kilometer-Strecke wählte, entschied sich der 39-Jährige zusammen mit Radfahrkollege Markus Bundschuh für die 111-Kilometer-Distanz. Um zwölf Uhr kamen sie zurück zum Zielpunkt Lichtenstern-Gymnasium und zeigten sich angetan von der guten Organisation der Schüler aus den Neunerklassen.

"Eine familiäre Atmosphäre, echt klasse, wie sich die Schüler um das Wohl der Teilnehmer bemühen", schilderte Schneider das Stelldichein an den Kontrollstellen bei Snack, Obst und Kuchen. Auch die Schönheiten am Wegesrand hat das Sindelfinger-Duo genossen. "So schnell sind wir dann auch nicht unterwegs", wie Bundschuh zur Reisegeschwindigkeit preisgab. Die Tour habe einen guten Ruf und sei von den Tourfahrern sehr geschätzt, lautete das Lob der Freizeit-Pedaltreter, die bereits im vergangen Jahr in Sachsenheim am Start waren.

Gute Noten für die Organisation bescheinigten auch Fabio Blasig, Jan-Luca Czech und Michael Zimmer ihren Mitschülern. Das Trio startete mit Mountainbikes und City-Bike auf die "perfekt vom Wetter her", vom "Fahrtwind begünstigte" und vom Streckenverlauf "gut ausgeschilderte" Tour über 42 Kilometer, genoss bereitliegende Müsli-Riegel, leckeren Hefezopf und das Mineralwasser des Sponsors "Alwa".

Zweifellos bestätigte die 5. Sachsenheimer Lichtenstern-Tour wieder einmal mehr ihren radtouristischen Charakter. Ging sie doch durch zwei Landkreise und schaffte damit eine Verbindung der Naturparks von Stromberg-Heuchelberg und Schwäbisch-Fränkischer Wald durch das 3B-Land, Kirbachtal, Bottwartal und Zabergäu. Rund 40 Schüler waren eingespannt in die Logistik und Versorgung für unterwegs, die bereits früh am Morgen Equipment wie Gefrierboxen und Proviantkisten am Startpunkt einpacken mussten.

Nicht allzu viel zu tun gab es für das Sachsenheimer Fahrradlädle-Service-Team. "Ein Kettenproblem, das wir schnell beseitigen konnten", meinte Jürgen Schlotterbeck, der diese Panne von seinem Kollegen am Service-Punkt Horrheim signalisiert bekam und darauf schnell ein Ersatzteil anlieferte. Bei der Familientour sei öfters mal etwas zu reparieren. "Da kommt das Rad aus dem Keller und ab gehts auf Tour. Hobby-Radfahrer dagegen können sich meist selber behelfen", wusste der Fahrradmechanikermeister, der bisher jedes Jahr die Tour unterstützte, aus Erfahrung.