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520 Radler nehmen an der achten Lichtenstern-Tour teil

Die Sachsenheimer Lichtenstern-Tour zieht inzwischen Fahrradfreunde aus dem ganzen Land an. 520 Teilnehmer erkundeten gestern bei der achten Auflage der Veranstaltung auf vier Touren die Region.

MICHAELA GLEMSER | 19.05.2014

 

Foto: Martin Kalb

 

Schon um 8 Uhr starteten gestern zahlreiche Radbegeisterte bei der Lichtenstern-Tour in Sachsenheim auf vier verschiedenen Strecken. 

Für Petra Neumüller und Petra Reyle ist die Lichtenstern-Tour in jedem Jahr ein echter Pflichttermin. Von Anfang an sind die begeisterten Radlerinnen gemeinsam mit ihren Vereinskollegen vom Radtreff des Turnvereins Großsachsenheim mit von der Partie. "Es ist toll, dass so eine gut organisierte Veranstaltung von jungen Menschen auf die Beine gestellt wird. Dies müssen wir unbedingt unterstützen. Aus unseren Vereinsreihen nehmen mehrere Mitglieder teil. Unsere Rennradsportler haben sich heute Morgen um sieben Uhr schon auf die große Tour begeben. Wir selbst haben uns heute für die 37 Kilometer lange Familienrunde entschieden", schilderte Reyle, die sich als "Genussradlerin" bezeichnete.

Bei herrlichem Sonnenschein konnte die Sachsenheimerin die kleine Tour nach Walheim, Löchgau, Freudental, Hohenhaslach und wieder zurück nach Großsachsenheim in vollen Zügen auskosten. In Besigheim und Hohenhaslach gab es an zwei Verpflegungsständen Gelegenheit für eine kurze Rast.

Diese nutzte auch Andreas Weber aus Marbach, dessen Nachwuchs selbst das Lichtenstern-Gymnasium besucht und der Geschmack an der Fahrradtour gewonnen hat. "Die Schüler suchen dafür schöne Wege aus, die zudem sehr gut ausgeschildert sind. So macht das Radeln einfach Spaß", lobte Weber. Ein Kompliment, über das sich Giuliana Nocera aus der zehnten Klasse des Lichtenstern-Gymnasiums sicherlich gefreut haben wird. Sie organisierte gemeinsam mit ihren Freunden von der Schülerfirma "EventStar" die achte Auflage der Fahrradveranstaltung, die inzwischen auch in die Wertung des Bundes Deutscher Radfahrer aufgenommen wurde. "Wir haben bei der Vorbereitung der Veranstaltung wichtige Erfahrungen sammeln können. Es ist interessant zu sehen, an welche unterschiedlichen Dinge bei der Organisation gedacht werden muss. Wir haben schließlich einen gewissen Anspruch und möchten die Touren ähnlich erfolgreich durchführen wie unsere Vorgänger in den Vorjahren. Es kommen auch echte Profi-Radsportler, die gewisse Dinge bei der Organisation einfach voraussetzen", machte die Schülerin deutlich.

Lehrer Albrecht Schächterle bemerkt, dass von Jahr zu Jahr neue Erfahrungen auf die Schüler warten. "Zwar hat sich der Ablauf in der Zwischenzeit schon gut eingespielt, und gerade die betreuenden Lehrer kennen die unterschiedlichen Aufgaben sehr genau und können diese entsprechend verteilen, aber es gibt immer wieder Unwägbarkeiten, auf die kurzfristig zu reagieren ist. So kann sich beispielsweise immer mal eine Streckenführung ändern", betonte Schächterle.

Neben der Familientour warteten gestern auf die Radsportfreunde, die von Karlsruhe oder Schwäbisch Hall und teilweise sogar aus dem Ausland angereist waren, noch drei weitere 81, 111 und 152 Kilometer lange Runden. Die große Tour führte bis zum Kloster Lichtenstern bei Löwenstein, wo die Wurzeln der Schule liegen. "Die echten Radsport-Profis waren heute Morgen schon um 6.30 Uhr auf dem Startgelände. Einige haben sogar im Camperbus auf dem Parkplatz der Schule übernachtet", erläuterte Lehrer Schächterle. Insgesamt nahmen gestern über 520 Radler an der Lichtenstern-Tour teil, wovon mehr als ein Fünftel auf die große Tour ging. Die jüngsten Teilnehmer waren acht Jahre alt, der älteste Radler schwang sich im Alter von 79 Jahren auf seinen Drahtesel.