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20.05.2019

Vier gut ausgeschilderte Touren für Fahrradfahrer

400 Teilnehmer hatte die Lichtensterntour des Lichtenstern-Gymnasiums Sachsenheim in diesem Jahr.
Foto: Martin Kalb / BZ

Veranstaltung Trotz 130 Teilnehmer weniger als im vergangenen Jahr war die Lichtenstern-Tour wieder ein gelungenes Event

Erschöpfte aber glückliche Radfahrer füllten am gestrigen Sonntag den Schulhof des Lichtenstern-Gymnasiums. Die Schule war Start und Ziel der Lichtenstern-Tour. Schon zum 13. Mal organisierten die zehnten Klassen die Fahrradtour.

Christine Fiedler legte mit ihrer zehnjährigen Tochter, Schülerin des Lichtenstern-Gymnasiums, die Familientour über 37 Kilometer zurück: „Es war alles toll ausgeschildert und landschaftlich natürlich bombastisch.“ Gestartet ist das Mutter-Tochter-Gespann um 11 Uhr, dreieinhalb Stunden später kamen die beiden dann wieder am Gymnasium an.

Die Teilnehmer konnten zwischen verschiedenen Touren wählen. Mit 37 Kilometern war die Familientour die kürzeste. Drei andere Touren gingen über 154, 115 und 85 Kilometer. Sabine Hudelist und Andreas Rinke waren extra aus Ostfildern nach Sachsenheim gekommen. Die beiden schwingen sich in ihrer Freizeit regelmäßig aufs Rad, deswegen entschieden sie sich für die Tour über 156 Kilometer. „Das war eine tolle Strecke und dass wir uns hier nicht so gut auskennen, war dank der Beschilderung auch kein Problem“, meint Andres Rinke. Siebeneinhalb Stunden haben die beiden Sportler für die Strecke gebraucht. Vor einigen Jahren ist Sabine Hudelist schon einmal mitgefahren, dieses Jahr nutzten sie das Angebot wieder.

Im Vergleich zum letzten Jahr gab es bei der 13. Ausgabe einen Rückgang der Teilnehmerzahlen. Während 2018 noch rund 530 Radler dabei waren, waren es in diesem Jahr 400. Schulleiter Helmut Dinkel kennt den Grund: „Die Wettervorhersage war zu unsicher, davon lassen sich viele abschrecken. Dass es dann das perfekte Fahrradwetter war, konnte ja niemand wissen.“ Der Rektor hatte an diesem Tag nur die Aufgabe, an der Schule Wache zu halten und bereit zu sein, falls etwas Unvorhergesehenes passiert. Um den Rest kümmert sich die Schülergenossenschaft „EventStar“ mit den beiden Vorständen Marisa Grob und Heidi Schüle (die BZ berichtete). „Ich finde es jedes Mal schön zu sehen, was die Schüler auf die Beine stellen und bekomme von den Teilnehmern nur positive Resonanz“, so Dinkel.

Yasina Hipp in : Bietigheimer Zeitung vom 20.05.2019